
- La Vall de Santa Creu
- Ausflug mit der Roten Zora zum Monasterio de Sant Pere de Rodes, nach Santa Helena und nach El Port de la Selva
- 32 km, 975 Höhenmeter
- Höchster Punkt 564 Meter!
- 8 km am Stück begab gebrettert – einmal kurz mit 52 Stundenkilometern
- Die Rote Zora zum ersten Mal leer gefahren 😲. Die letzten 500 m musste ich (teils bergauf) schieben 🤪
- Beim Frühstück nette Unterhaltung mit Franc, meinem Gastgeber
- Guten Mittagstisch genossen
- Im Meer gebadet – Das Wasser kühlt langsam ab
- Abends bloggen mit Rotwein auf der Bank vor dem Haus mit Blick aufs Meer
- Die Mücken sind eine Plage!!
- Pinienduft und Vogelgezwitscher
- Mit Stefan telefoniert ♥️
Ich hab geschlafen wie ein Baby. Es ist so leise hier (bis die Mücken dann im Morgengrauen kamen). Wetter war nicht berauschend, also dachte ich, ich fahr mal nach El Port de la Selva und nehme das Badezeug vorsichtshalber mit (optimistisch wie ich bin).
Unterwegs war da die Abzweigung zum Monasterio oben am Berg, wo ich eigentlich gerne hin wollte. Da kann man auch vom Haus aus hin wandern, aber das hatte ich wegen der Hüfte schon abgeschrieben. Da ich BB auch nicht bewegen will (weil ich eh nicht weiß, ob ich durch die kleinen Gassen jemals wieder durch komme), blieb ja nur noch das Rad 🤪.
Kurz ging mir durch den Kopf, dass ich nichts zu trinken dabei habe. Wenn ich aber erst noch was zu trinken gekauft hätte, wäre ich nicht gefahren. Also los. Abbiegen und die nächsten 8 km im Turbomodus bergauf.






Die Wolken sind leider immer tiefer gewandert, so dass die Aussicht nicht so herrlich war, wie sie hätte sein können. Aber mystisch war es allemal.





Dann den Berg wieder runter rauschen, in Port de la Selva zu Mittag essen (ich liebe Menüs!!), und dann noch ein wenig auf dem Cap, auf dem der Ort liegt, rumfahren. Da kamen noch mal ein paar Höhenmeter dazu 🤪








Baden. Noch ein wenig Sonne abbekommen bevor es wieder zuzog. Jeden Tag denke ich, dass es mein letztes Bad im Meer für dieses Jahr sein könnte. Mal schauen was morgen kommt.
Auf dem Heimweg wurde es knapp mit dem Strom. Und da ist auch nicht viel Puffer. Die letzten 500 Meter musste ich tatsächlich schieben. So leer war die Rote Zora noch nie.
Und schwups waren schon wieder die Mücken da. Aber heute haben sie mich nicht gekriegt. Ich hatte nämlich das Mückenschutzmittel dabei. Und so bin ich schnaufend, verschwitzt und nach dem Zeug stinkend angekommen. Konnte aber bei der wunderschönen Bank verweilen, ausdampfen und später sogar mein Chuchi mit Rotwein genießen, ohne bei lebendigem Leib aufgefressen zu werden.


Nach dem Duschen noch mal draußen sitzen und die Stille genießen. Nur Wind und Vogelgezwitscher. Wunderbar. 😍
Und hier noch Fotos des Wohnzimmers im Erdgeschoss des Steinhauses und der Blick in den Garten.




Letztes Jahr hat es gebrannt. Das Feuer war fast am Haus. Franc sagt, das sei für die Pyrenäen normal und auch „gesund“. Er meint auch, dass der Name Pireneos daher komme, dass Feuer (griech. pyr) erneuere (neo), aber im allwissenden Internet habe ich keine Hinweise in diese Richtung gefunden. 🤔