18. Juni 2024 – Tag 12 – Rundumschlag


  • Rund um Karlshagen – den nördlichen Teil der Insel umrundet
  • 62,4 Kilometer
  • Kiefernwälder überall
  • Wieder der betörende Duft der Heckenrosen in der Nase
  • Wogende goldene Weizenfelder
  • Ein Rehbock auf dem viel befahrenen Radweg – boah, hat der sich erschrocken
  • Historisch-Technisches Museum in Peenemünde
  • Sperrgebiet wegen Munition aus dem 2. Weltkrieg – praktisch der gesamte Wald zwischen Peenemünde und Karlshagen

Es sollte eine kleine Runde mit einem Bad im Meer werden, war dann aber weiter als gedacht und das Bad muss warten, denn meinen Mann mag ich nicht warten lassen.

Nach der Pause – wieder lange Strecken über holprige oder sandige Wege. Gibt‘s auch in Deutschland 😉.

Nachmittags ein Ausflug mit Stefan. Er genug gearbeitet, ich eigentlich stehend k.o. mit schmerzendem Hinterteil. Aber das Historisch-Technisches Museum in Peenemünde musste heute sein, weil morgen um 18 Uhr das nächste Deutschland-Spiel der EM ist.

Die Versuchsanstalten Peenemünde waren von 1936 bis 1945 das größte militärische Forschungszentrum Europas. Auf einer Fläche von 25 km² arbeiteten bis zu 12.000 Menschen gleichzeitig an neuartigen Waffensystemen, wie etwa dem weltweit ersten Marschflugkörper und der ersten funktionierenden Großrakete. Beide wurden als Terrorwaffen gegen die Zivilbevölkerung konzipiert, größtenteils von Zwangsarbeitern gefertigt und gelangten ab 1944 als „Vergeltungswaffen“ zum Einsatz im Zweiten Weltkrieg.

Quelle: https://museum-peenemuende.de/

In Peenemünde hebt am 3. Oktober 1942 das sogenannte Aggregat 4 ab (Technischer Leiter Wernher von Braun) – in der Nazipropaganda als „Vergeltungsrakete“ V2 bezeichnet. Als ballistische Rakete ist sie das erste von Menschen gebaute Objekt, das in den Grenzbereich zum Weltraum eindrang. Peenemünde, die als Wiege der Raumfahrt? Pervers bei der Geschichte!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert