
- Von Ockholm bis Møgeltønder (Dänemark)
- Über Dagebüll im Regen und über die Grenze in Rosenkranz/Rudbøl
- 54,1 km
- 123 m rauf und 117 m runter – jetzt geht’s weg vom Meer 🤣
- Klatschnass geworden
- Wind. Wind. Wind.
- 2.000 Kilometer-Marke 👍🏼
- Von der tschechischen Grenze über die Nordsee zur dänischen Grenze 👍🏼
- Wunderbarer Schnacknachmittag und -Abend mit Petra und Hedda – Eintauchen in Anekdoten und Erinnerungen an Holger
Dunkle Wolken am Himmel. Wind unverändert mörderisch. Und auch recht frisch. So der Wetter-Status beim Frühstück.
Die Handschuhe hatte ich schon bereit gelegt (Wenigstens bekommen sie so auch noch ihren Einsatz), aber ich glaubte fest an die kurze Radhose – 500 m später habe ich mich umgezogen 😲
Bis Dagebüll hatte ich den ersten Wolkenbruch hinter mir. Klatschnass. So schnell wie das kam, konnte ich meine Regenklamotten nicht auspacken, geschweige denn anziehen – zumal ich auch nach fast 6 Wochen immer noch erst mal die falsche Satteltasche öffnete 🤪.
So reizvoll die deutsche Nordseeküste auch ist, es war jetzt genug – Deiche, Schafe, Watt, Wind und jetzt auch noch Regen. Ohne mich noch mal umzuschauen, bin ich ins „Landesinnere“ abgebogen. Auf zur Grenze!




Für das Nolde-Museum will ich noch mal wiederkommen. Mit Zeit und wenn die Bauarbeiten beendet sind.
300 m vor der dänischen Grenze überschreiten die Rote Zora und ich die Marke von 2.000 auf dieser Reise gefahrenen Kilometern. Wow! Nie hätte ich das gedacht.
Und dann – wie gesagt 300 Meter danach – erreichen wir Dänemark. Mein zweites selbst gestecktes Ziel: von der tschechischen Grenze der Elbe entlang zur Nordsee und von dort zur dänischen Grenze!



In Møgeltønder besuchte ich dank Jochens dringender Empfehlung Holgers Familie in ihrem neuen Zuhause: Holgers Hof.





Liebevoll gestalten die beiden nach und nach ihr neues Zuhause. Reetdach, denkmalgeschützt und mit riesigem Garten. Alles hat einen Namen: der Westwing, Heddas Reich, der eigentlich eher im Osten liegt; der englische Garten, weil er aussieht wie ein Park; die Pferdekoppel, die jetzt der Gemüsegarten ist, aber bei den Vorbesitzern die Ponys beherbergt hat; Obstgarten, Scheune und Wald; Fernsehzimmer, Bibliothek und das Gästezimmer, in dem ich nächtigen darf.
Petra stornierte meine eigentlich nicht stornierbare Zimmerbuchung mit einem Anruf. Heldin! Und ich hatte mal wieder a room with a view. Herrlich!
Nachmittags machten wir noch einen kurzen Ausflug nach Højer zum Einkaufen und zum Wasserturm mit toller Aussicht.





