05. Juli 2022 – Tag 38 – Dänemark 🇩🇰 und Holgers Hof


Dänemark!
  • Von Ockholm bis Møgeltønder (Dänemark)
  • Über Dagebüll im Regen und über die Grenze in Rosenkranz/Rudbøl
  • 54,1 km
  • 123 m rauf und 117 m runter – jetzt geht’s weg vom Meer 🤣
  • Klatschnass geworden
  • Wind. Wind. Wind.
  • 2.000 Kilometer-Marke 👍🏼
  • Von der tschechischen Grenze über die Nordsee zur dänischen Grenze 👍🏼
  • Wunderbarer Schnacknachmittag und -Abend mit Petra und Hedda – Eintauchen in Anekdoten und Erinnerungen an Holger

Dunkle Wolken am Himmel. Wind unverändert mörderisch. Und auch recht frisch. So der Wetter-Status beim Frühstück.

Die Handschuhe hatte ich schon bereit gelegt (Wenigstens bekommen sie so auch noch ihren Einsatz), aber ich glaubte fest an die kurze Radhose – 500 m später habe ich mich umgezogen 😲

Bis Dagebüll hatte ich den ersten Wolkenbruch hinter mir. Klatschnass. So schnell wie das kam, konnte ich meine Regenklamotten nicht auspacken, geschweige denn anziehen – zumal ich auch nach fast 6 Wochen immer noch erst mal die falsche Satteltasche öffnete 🤪.

So reizvoll die deutsche Nordseeküste auch ist, es war jetzt genug – Deiche, Schafe, Watt, Wind und jetzt auch noch Regen. Ohne mich noch mal umzuschauen, bin ich ins „Landesinnere“ abgebogen. Auf zur Grenze!

Für das Nolde-Museum will ich noch mal wiederkommen. Mit Zeit und wenn die Bauarbeiten beendet sind.

300 m vor der dänischen Grenze überschreiten die Rote Zora und ich die Marke von 2.000 auf dieser Reise gefahrenen Kilometern. Wow! Nie hätte ich das gedacht.

Und dann – wie gesagt 300 Meter danach – erreichen wir Dänemark. Mein zweites selbst gestecktes Ziel: von der tschechischen Grenze der Elbe entlang zur Nordsee und von dort zur dänischen Grenze!

In Møgeltønder besuchte ich dank Jochens dringender Empfehlung Holgers Familie in ihrem neuen Zuhause: Holgers Hof.

Liebevoll gestalten die beiden nach und nach ihr neues Zuhause. Reetdach, denkmalgeschützt und mit riesigem Garten. Alles hat einen Namen: der Westwing, Heddas Reich, der eigentlich eher im Osten liegt; der englische Garten, weil er aussieht wie ein Park; die Pferdekoppel, die jetzt der Gemüsegarten ist, aber bei den Vorbesitzern die Ponys beherbergt hat; Obstgarten, Scheune und Wald; Fernsehzimmer, Bibliothek und das Gästezimmer, in dem ich nächtigen darf.

Petra stornierte meine eigentlich nicht stornierbare Zimmerbuchung mit einem Anruf. Heldin! Und ich hatte mal wieder a room with a view. Herrlich!

Nachmittags machten wir noch einen kurzen Ausflug nach Højer zum Einkaufen und zum Wasserturm mit toller Aussicht.


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