
- Von Civray de Touraine nach Chaudefonds-sur-Layon
- 224 km mit BB
- Erfrischendes Bad bei einer römischen Brücke im Indre bei Loches
- Brandgeruch in der Luft zwischen Tours und Angers
- Immer wieder happy über die Mautbox: kein Anstehen, kein Geld oder Karte suchen. Einfach „piep“ und durch 😍
- Sterne und Grillen
- Kühle Nacht nach Tageshitze
Ich sammle Flüsse: Yonne, Loire, Cher, Indre. Alle wunderschön. Bin so froh über mein Buch „Wild Swimming – Frankreich“ (ja, ich wiederhole mich 🤪), mit dem ich traumhafte Badestellen entdecke, wie heute am Indre. Die Badepause dort an der römischen Brücke war wundervoll. Sich im kalten Wasser auf dem Rücken treiben lassen, über mir ein grünes Blätterdach, das im Wind raschelt. Absolut entspannend.
Nicht alle Stellen halten, was sie versprechen. Die zweite, an der ich heute war – an der Vienne – hatte leider keinen Zugang zum Wasser. Dommage! Fürs Mittags-Picknick war es dennoch nett.
Der Layon hätte abends noch dazu kommen sollen, aber war irgendwie nicht so appetitlich.




Könnte noch ewig hier rumtingeln. Habe die Flusslandschaften irgendwie lieb gewonnen. Doch der Ruf des Atlantiks wird lauter. Daher habe ich mich heute ein wenig gen Westen bewegt.
Bin auch noch an Chinon vorbei gefahren. Sah nach einem netten Städtchen aus.


Kurz vor Angers hat es sehr nach Waldbrand gerochen. Hinter mir war alles schwarz wie von Rauch und vor mir gelbliche Schleier. Es war weit weg (bei Baugé-en-Anjou, wie Stefan für mich rausgefunden hat), aber ich fand das dennoch beängstigend. Nach all dem, was in den letzten Wochen so los war um die Dune de Pylat.




Und jetzt liege ich hier in Chaudefonds-sur-Layon – janz weit draußen – nach einem Festmahl und kalter Dusche unter einem grandiosen Sternenhimmel mit Grillenkonzert und herumschwirrenden Fledermäusen. Was brauch ich mehr?






Noch was Gutes: Es kühlt ab abends. Nach 34 Grad tagsüber hatte es um 23 Uhr nur noch 24 Grad und ich brauchte ne Decke im Liegestuhl. Und es gibt keine Mücken. Herrlich 😍.