24. August 2022 – Tag 23 – Homeward Bound


Château de Beynac
  • Von Beynac-et-Cazenac nach Heidelberg
  • Über Le Château de Beynac
  • 960 km
  • Die Dichte der deutschen Kfz-Kennzeichen nimmt auf der Rhonetal-Autobahn sprunghaft zu
  • Stefan ist mein heldenhafter Chauffeur – ich hätte wahrscheinlich wieder 6 Tage gebraucht 🤪
  • Kurz vor Mitternacht daheim

Heimreise? Homeward bound? Wie lautet der Text des Songs eigentlich?

Homeward bound
I wish I was
Homeward bound
Home where my thought’s escapin‘
Home where my music’s playin‘
Home where my love lies waitin‘
Silently for me

Homeward Bound, Simon & Garfunkel

Also: „my love“ liegt nicht stumm auf mich wartend daheim, sondern kam für fünf wundervolle Tage zu mir nach Bordeaux und chauffierte mich heute nach Hause ♥️. Sensationeller Service 😍.

Ob der Rest des Refrains zutrifft? Mal sehen. Meine Gedanken drehten sich auf dieser Frankreichreise viel um meine Hüfte, wenig um die Fragen, die ich eigentlich bearbeiten wollte bzw. es gab nicht so viel Seele baumeln lassen und Gedanken Gedanken sein lassen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Auch im Beine baumeln lassen, war ich nicht sehr erfolgreich. Vielleicht geht das „thought‘s escapin‘“ besser daheim? Werde ich die nächsten Tage mal probieren.

Erst Mal galt es aber Abschied nehmen von Miri, Martin, Lisa und Bailey, mit denen man so wunderbar Urlaub machen kann. Danke. Danke. Danke. Es waren entspannte und schöne Tage.

Abschied auch von der bezaubernden La Grange Milou im strahlenden Sonnenschein 🌞

Die beeindruckend auf dem Berge thronende Burg wollten wir uns aber nicht entgehen lassen. Also noch ein Abstecher. Dann direkt Richtung Autobahn und Richtung Heidelberger Schloss.

Die Burg erinnert mich total an das Spiel „Carcasonne“, das wir früher mit den Kindern ganz oft gespielt haben.

Nach dem schweißtreibenden Besuch der Burg in der Mittagshitze waren wir kurz davor, dem verlockenden Gedanken nachzugeben, noch einmal mit Lisa in den Pool zu springen. Die Aussicht auf 11 Stunden Heimreise hat uns bekehrt.

Also los. Unterwegs habe ich auf der Karte noch die Zugangsstrassen zu weiteren Wild Swimming Badestellen gecheckt, aber das Anhalten mussten wir uns leider verkneifen.

Wir kamen super durch. Haben noch den üblichen Großeinkauf erledigt – Cremants für meinen Geburtstag, Cidres, Käse für Aligot, Chipolata und natürlich Minzsirup für Stefan.

Um kurz vor Mitternacht, nach 11 Stunden inkl. Pausen und Einkauf, kamen wir dank Stefans unerschütterlichem Autofahrens gesund und glücklich in Heidelberg an, und hatten noch einen netten Schnack mit Maxim und Mina, die auch gerade angekommen waren.

Home Sweet Home. Mein Bett. Mein Quito. 😍Aber leider schwül-heiß 🤪. Daran muss ich mich erst wieder gewöhnen.


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