17. September 2022 – Tag 7 – Blaues Wunder


Cala Goloritzè, Golf von Orosei
  • Santa Maria Navarrese
  • Bootstour an der Steilküste in den Golf von Orosei
  • Das Meer, dieses blaue Wunder
  • Die Felsen und Berge vom Boot aus
  • Pizza und Wein zum Abend
  • Sterne in der Nacht
  • Grillen und Meeresrauschen im Ohr zum Einschlafen

Let the day begin – früh wach, in der Hängematte weiter gedöst und den Sonnenaufgang genossen.

Mit dem „Nuovo Consorzio Marittimo Ogliastra“ ging es in den Golf von Orosei. Meine Hüfte und ich waren froh, dass wir kein 12-Mensch-Schlauchmotorboot gebucht haben, sondern ein echtes Schiff mit Treppe, Toilette etc.

Dann ging’s weiter in die Cala Goloritzè und die gleichnamige Agulia (Nadel), an der einige Kletterer unterwegs waren. Ein „verrückter“ Italiener, dessen Namen ich nicht rausfinden konnte, ist mit seinem Mountainbike da hoch geklettert und ist oben auf der Spitze 70 Mal auf seinem Hinterrad gehüpft 😲. Das Foto davon hing bei einem späteren Stopp in der Taverna. Und irgend ein Rekord war es auch.

Die Bucht entstand erst 1962 durch einen Erdrutsch und wurde uns als „die schönste Bucht der Welt“ angepriesen 😅. Der Zugang ist zu ihrem Schutz reguliert. Auch mit dem Boot darf man nicht reinfahren.

Erster Badestopp in der Cala Mariolu. Herrlich. Hier war das Wasser etwas kühler als bei uns am Strand. Schnorcheln war definitiv eine gute Idee.

An der zweiten Badestelle in der Cala Sisine war der Wind so stark, dass er einen kleinen „Sandsturm“ produziert hat, so dass wir dort nur was getrunken haben.

Ich hätte gerne einen Nachmittagstee gehabt. Mit Tee können die Italiener allerdings nicht so wirklich was anfangen. Entweder haben sie nur Minze oder grünen Tee oder sie sagen, sie hätten nur té clásico, wenn ich nach té nero frage. Und wenn ich dann auch noch nach Milch dazu frage, dann wird es vollends kompliziert 🤪. Leicht überfordert mit solchen Spirenzchen.

Was bedeutet eigentlich die sardische Flagge? Es gibt viele Theorien über die Bandiera dei Quattro Mori, einige sind unter dem vorherigen Link beschrieben. Keine hat mich so wirklich überzeugt. Fakt ist: die Sarden lieben ihre Flagge und ihre Insel. Die Flagge hängt überall. Und schön ist sie auch.

Warum sie das gleiche Motiv hat wie die korsische Flagge, wüsste ich gerne, konnte aber mal wieder nichts dazu herausfinden 🤔

Zum Abschluss noch ein Bad in der Cala Luna. Wundervoll.

Auf dem Heimweg fuhren wir noch in zwei Buchten: Portu Quau und Portu Pedrosu. In Portu Quau hat ein Kapitän sein Schiff vor einem Sturm retten wollen, aber das Schiff ist an den Felsen zerschollen und gesunken. Taucher finden den Ort heute ganz reizvoll. In dem anderen gibt es einen kleinen Strand. Hier übernachten Wanderer des „Selvaggio Blu“, einem sehr anspruchsvollen Trekkingpfad über 4-5 Tage von Pedralonga nach Cala Sisine. Stefan bekam bei der Erwähnung dieses Hikes wieder mal glänzende Augen 😍.

Auf dem Rückweg vom Hafen zum Campingplatz haben wir uns sardisches Bier und Wein sowie leckeren Meeresfrüchtesalat und Pizza gegönnt (bestimmt auch sardisch 🤣). Wunderbar!

Sterne und Meeresrauschen als Betthupferl. Herrlich ♥️


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