
- Von den Dünen von Piscinas bis Buggeru
- Über Arbus, Montevecchio und Portixeddu
- 91 km – davon wieder einige Schotterpisten
- Spätestens jetzt ist klar, warum hier so viele Jeep-ähnliche Autos rumfahren
- Industrieromantik in der Gegend der stillgelegten Bergwerke und eine Hochzeitsgesellschaft
- Sonnenuntergangsromantik in den Bergen hinter Buggeru
Von unserem Nest im Eukalyptushain – übrigens umgeben von zig geländegängigen, wüstentauglichen Fahrzeugen mit Zeltdach 😲 – machten wir uns dann mal auf Richtung der verlassenen Bergwerke.




Nach Einkaufen und Kaffeestopp in Arbus sind wir in den Autokorso einer Hochzeit geraten – Autokorsos können sie gut hier! Auch von den Balkonen und Fenstern wurde gegrüßt und gejubelt 🤩. Wir haben auch mitgehupt, sind dann aber auf abenteuerlich engen Wegen aus dem Korso samt Stau entflohen, nur um dann ein paar Kilometer weiter – auf kurviger Bergstrecke – die Hochzeitsgesellschaft im Nacken zu haben (Stefans Begründung, warum er nicht langsamer fahren könne 🤪).




Alle Gäste haben sich dann auf ein kühles Getränk am Kiosk von Montevecchio (zufällig auch unser Ziel) getroffen. Dann zog der Korso hupend weiter. Ziel unbekannt (zumindest uns ). Spaß garantiert.




Von Montevecchio ging es über Schotterpiste durch die Landschaft der verlassenen Minen – Lost places. Unbestätigte Vermutung: Ungeteerte Straßen sind hier mit sandfarbenen Straßenschildern markiert, während die Schilder für die geteerten blau sind.
Am Ende der Schotterpiste – wieder in Ingurtosu: Mittagessen bei der Kirche Santa Barbara. Die heilige Barbara ist die Schutzpatronin der Bergleute.




Kontrastprogramm im Anschluss: Strand bei Portixeddu. Wieder mal ein guter Tipp von Silke, die im Rahmen ihrer Auszeit letztes Jahr zur gleichen Zeit durch Sardinien getingelt ist.






Buggerru war schon in der Römerzeit für sein Silber bekannt. Im letzten Jahrhundert, während der Blüte des Bergwerks in der Gegend, wurden in Buggeru mehr als 1 Million Tonnen Zink und 200 Tausend Tonnen Blei produziert.
Wir schauten auf die Berge hinter Buggeru mit all den Löchern in den Felsen, und dachten, dass es da hinten doch Straßen geben müsste, die man – auf der Suche nach einem Schlafplatz – mal hochfahren könnte. Denn es war ja Samstag und die Carabinieri gehen da gern mal auf Jagd nach wild am Strand schlafenden Campern – vielleicht aus Frust, weil sie Samstag Nacht arbeiten müssen 🤪.
Gesagt getan. Gefunden. Eine windgeschützte Kuhle. Grandioser Ausblick. Sogar die Möglichkeit einer Wäscheleine. Gutes Essen. Wein, Bier, Sonnenuntergang, Sterne. Wunderbar ♥️





