
- Tamariu
- Das Haus nicht verlassen 😲
- Singen 🎵 – juhuuuu! 😍
- Regen 🌧 und Meeresrauschen
- Yoga, Hüfttraining, Meditation
- ARD Mediathek und TSG-Radio
Wenn der Himmel bedeckt ist und das Licht diffus, dann ist auch das Meer grau statt blau, die Felsen ockerfarben statt rot, die Häuser beige statt strahlend weiß, die Pinien tannengrün statt hellgrün leuchtend. Der Horizont verschwimmt. Der Gegensatz zu einem Tag mit Sonne ist so krass. Das ist alles logisch und physikalisch erklärbar. Doch erklärt das auch den Einfluss auf die Stimmung? Wieso fühle ich mich so viel lebendiger, wenn mir die Sonne warm auf den Rücken scheint? Wieso inspiriert Licht und strahlende Farben?
Ich beschwere mich nicht. Das sind Gedanken, die mir beim Frühstück durch den Kopf gingen. Ich war froh, dass es (noch) nicht regnete. Aber eins war klar: ein Strandtag wird das heute nicht! Was dann? Singen? Oh yes!!!





Gestern habe ich meinen 100. Blogbeitrag veröffentlicht. Bin ich schon so viele Tage unterwegs? —> 89 Tage on the road, 11 Blogs während der Vorbereitung oder als Rückschau.
Wird es langsam Zeit, ein Fazit zu ziehen?
Am Montag in 6 Wochen fange ich wieder an zu arbeiten. Ich schreibe es neutral, denke aber „muss ich wieder arbeiten“. Warum eigentlich? Wem will ich denn was vormachen? Es liegt doch auf der Hand, dass ich entnervt und frustriert bin, dass es mir graut, weil ich schon lange nichts mehr bewirken kann, weil ich meine Stärken nicht wirksam einsetzen kann, weil die Abteilung mit ihrer ganz speziellen Mission wie ein unbemenschtes Schiff auf dem Meer herumtreibt – gerade so wie der Wind weht. Kein Ziel. Keine Segel. Kein Ruder. Kein Boss. Und alle verlassen das bald sinkende Schiff.
Ich hatte wirklich gehofft, dass sich die Dinge lösen in den 6 Monaten meiner Abwesenheit. Aber leider sieht es nicht so aus. Noch kein berufliches Fazit also.
Ansonsten? Muss ich mal drüber nachdenken.