16. Oktober 2022 – Tag 36 – Memory Lane


Mit Jaume im Restaurant Mas Ros
  • Von Tamariu nach Cadaqués
  • Über das Cap San Sebastián, Dolmen de la Cueva de Daina und das Restaurant Mas Ros in Cassá de la Selva
  • 157 km mit BB
  • 8.400 Schlender-Schritte
  • 27 Grad, Sonne, kein Wind (außer in Cadaqués)
  • Wiedersehen mit Jaume und grandioses Mittagessen
  • Blaue Stunde in Cadaqués

Abschied vom Balkon mit dem herrlichen Blick und auch vom gefährlichen Parkplatz mitten in der Kurve.

Noch mal ein Abstecher zum Panoramaweg beim Cap San Sebastián. Dieses Mal mit sonnigem Ausblick auf Llafranc und Calella de Palafrugell.

Von der Küste Richtung Girona fuhr ich zufällig Nicos „Lieblingsstrecke“: Jedes Mal auf der Fahrt hierher, wenn es am Ende das Küstengebirge zu überwinden galt, war hier die Spucktüte angesagt. Pobrecito, el Nicolino.

Bei den Dolmen (Dolmen de la Cueva de Daina) hielt ich kurz an. Ich erinnerte mich, dass wir mal einen Ausflug für einen Regentag gesucht hatten und damals hier gelandet waren. War ne absolute Schnapsidee gewesen, denn der Regen hatte nicht aufgehört bis wir dort waren (so wie gehofft) und so hatten wir nur kurz geschaut, wurden nass und schlammig und fuhren zurück zum Campingplatz.

Und dann das Wiedersehen mit Jaume in seiner neuen Wirkungsstätte. Er hat sich gefreut. Das war zu merken – obwohl er ja eher etwas introvertiert ist (im Gegensatz zu Salchi) 😍. Wie das aber so ist bei den Küchenchefs – es war nicht viel Zeit zum Quatschen. Die Gäste warten nicht gern.

Der Maître – David, mit dem ich gestern via WhatsApp geschrieben habe – hat alles super organisiert, mich willkommen geheißen (mit Küsschen wie eine alte Freundin), dafür gesorgt, dass ich den Hummerreis bekomme, obwohl es den eigentlich nur ab 2 Personen gibt. Service aus Leidenschaft und mit Leib und Seele. War herrlich zu beobachten.

Der Hummer war echte Arbeit, vor allem da ich keine Ahnung habe, wie man das Ding öffnet etc. Ich kam mir mit dieser Zange so hilflos vor. Es ist wohl aufgefallen 😲, denn irgendwann kam ein Kellner vorbei und meinte, ich solle mich nicht scheuen, die Hände zu nehmen, in dem Lokal dürfe man das 🤣

Jedenfalls war ich pappsatt und absolut sicher, dass ich heute nichts mehr essen werde. Siesta wäre nett gewesen. Stattdessen saß ich draußen noch in der Sonne und habe darauf gewartet, dass es in der Küche ruhiger wird, um mich dann von Jaume zu verabschieden.

In Rosas mal vorsichtshalber voll getankt. Wer weiß wie die Situation nahe der Grenze nach Frankreich ist. Dann auf nach Cadaqués.Die kleine kurvige Straße da runter hat es in sich. Zum Glück kamen mir die meisten entgegen, da es Sonntag Abend war, so dass ich gemütlich mit 50 tuckern konnte.

Brutal schwül, am Meer sehr windig. Hohe Wellen. Cadaqués erinnert mich immer total an die griechischen Inseln. Weiße Dörfer am Meer.

Ein Spaziergang zur blauen Stunde …

… mit ganz viel Kunst – oder so.

Morgen mehr davon im Haus von Dalí.


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