
- Cadaqués
- Mit der Roten Zora (jipppiieeeh!) nach Portlligat und zum Cap de Creus
- 22,6 km, 9.900 Schritte
- 531 Höhenmeter
- Siesta!!! 😍
- In der Bar am Meer gelesen
- Telefonieren mit Stefan ♥️
Mit der Roten Zora nach Portlligat geradelt. Ins Wohnhaus von Dalí und Gala, in dem er seit 1929 wohnte und arbeitete. Dalí verließ das Haus nach dem Tod von Gala 1982 und kehrte nie wieder zurück. Zwei unvollendete Werke stehen noch auf der Staffelei.
Wie zu erwarten gab es eine Menge Kuriositäten zu sehen. Wie zum Beispiel der ausgestopfte Eisbär im Eingangsbereich und viele andere ausgestopfte Tiere – offensichtlich eine Leidenschaft Dalís. Die Schwäne in der Bibliothek schwammen einst in der Bucht von Portlligat.
Im Atelier scheint alles unverändert. Die Malutensilien liegen bereit. Sehr clever ist die mechanische Hebebühne, die er nutzte, um große Gemälde im Boden versenken zu können. So konnte er immer in seinem Sessel sitzend malen.
Und den „Spiegel des Sonnenaufgangs“ im gelben Zimmer fand ich außerordentlich toll.
Das gelbe Zimmer ist nach der gelb bezogenen Sitzbank benannt, (…) das auffälligste Objekt ist eine Lampe in Schneckenform, in die eine Uhr der Firma Tiffany integriert wurde. (…) An der Wand befindet sich ein Spiegel in einem schwarzen Holzrahmen, der in einem exakt berechneten Winkel angebracht wurde, sodaß Dali vom Bett aus die aufgehende Sonne beobachten konnte. Da das Cap de Creus der östlichste Zipfel Spaniens ist, betonte Dali stets, daß er der erste sei, der auf der iberischen Halbinsel die Sonne aufgehen sehe.
Casa Museu Dali Portlligat
Er hat dabei nicht an die Besatzung des Leuchtturms auf dem weiter östlich gelegenen Cap de Creus gedacht, aber die Geschichte gefällt mir trotzdem sehr. Und was soll überhaupt die „Düpflischisserei“?














Die Schränke der Garderobe, ein Durchgangszimmer zu Galas ovalem Zimmer, waren von Gala mit Fotos und Zeitungsartikeln über sie und Dalí dekoriert worden. Alles noch Original. Auf einem Foto erscheinen auch die Schwäne der Bucht von Portlligat, die mittlerweile die Bibliothek schmücken 🤪.






In den Gärten war ich vor einigen Jahren schon mal mit Stefan. Aber auch beim zweiten Mal sind sie einen Besuch wert. Das Weiß des Hauses, das Blau des Himmels, die kuriosen Dinge darin. Herrlich.
Das ganze Haus wurde jedes Jahr mit Kalk neu getüncht, der nach einer Formel Dalis mit eingeweichten Agaven hergestellt wurde, um ein strahlendes bläuliches Weiß zu erzielen.
Casa Museu Dali Portlligat







Danach endlich mal wieder eine längere Radtour. Über Berg und Tal zum Cap de Creus – dem östlichsten Punkt der iberische Halbinsel. Die Hüfte machte mit. Mittagessen gab‘s da auch 😋






Noch ein kleiner Abstecher zu Fuß und dann zurück geradelt. Ausgiebige herrliche Siesta im Hotel und am Abend eine kleine Tour am Wasser entlang – im Nieselregen. Zum Schluss „unas bravas y un vinito“ am wilden Meer 😁. Mit Buch!









